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Winterdepression – eine Krankheit?

Viele
Menschen bezeichnen den November als den tristesten Monat des Jahres, klagen
über das nasskalte und dunkle Wetter. Ein Monat zum Verkriechen, ein Monat
der traurigen Stimmung. Kurz: Der Monat November hat ein negatives Image.
Schon in
der Antike, wurde vom griechischen Arzt Hippokrates (460 – 375 v. Chr.),
eine jahreszeitabhängige Verstimmung beschrieben.
Seit
1987 hat diese Phänomen sogar das internationale Kürzel SAD erhalten und ist
somit „salonfähig“ geworden. Im Grunde ist diese Depression auf unsere
Entwicklungsgeschichte zurückzuführen. Es ist nichts anderes, als die
Vorbereitung auf den Winterschlaf, der beim Menschen nie eintritt. Ausgelöst
wird dieser Vorgang durch fallende Temperaturen und kürzere
Tageslichtzeiten. Es fällt weniger Licht auf die Netzhaut, die ihrerseits
direkten Kontakt zum Gehirn hat. Die dort befindliche Zwirbeldrüse
produziert dadurch mehr vom Hormon Melantonin, was den Antrieb hemmt. Wir
bereiten uns auf den „Winterschlaf“ vor. Dazu gehört, dass man sich eine
Reserve anfuttert (Heißhunger auf Süßes), energielos und antriebslos ist und
nur noch schlafen möchte (der Depressive hingegen, kann nicht schlafen!).
Zusammenfassend kann gesagt werden: Diese saisonal abhängige Depression
(SAD) ist keine Krankheit, sondern eine aus der Evolution zurückgebliebene
Erscheinung, die in der Regel im Oktober beginnt und im März/April endet.
Das
bedeutet aber keinesfalls, dass man dem hilflos ausliefert sein muss! Hier
ein paar Tipps und Tricks die Ihre Stimmung in dieser Jahreszeit positiv
beeinflussen:
1. Bewegung
an der frischen Luft (hinter jeder Wolke ist ein kleines bisschen Sonne!).
Das bringt ihr Psyche und den Stoffwechsel in Schwung.
2. Dem
„Süßigkeitswahn“ trotzen und viel frisches Obst und Gemüse essen und frisch
gepresste Säfte trinken (hier gilt je bunter je besser! Z.B. Karotten mit
Orangen).
3. Nicht
nur bei der Ernährung auf „Farbigkeit“ achten, sondern umgeben Sie sich mit
bunten Farben (Kleidung, Dekoration in der Wohnung und Blumen).
4. Sommerdüfte
in eine Duftlampe geben (Jasmin, Rose oder Bergamotte).
5. Beschwingte
Musik hören, das kann Wunder bewirken.
6. Ein
schönes amüsantes Buch lesen, ins Kino oder Theater gehen (jetzt haben Sie
Zeit dazu!!).
7. Gespräche
mit lieben Freunden genießen. Das macht eine gute Stimmung und verhilft zu
positiver Einstellung (enorm wichtig!!).
8. Wenn
das alles nichts hilft, gibt es außerdem noch die Möglichkeit der
Lichttherapie oder das Gespräch bei einem Therapeuten (möglicherweise
verbirgt sich hinter dem Tief eine andere Ursache, als die lichtarme
Jahreszeit).
Aber die Vorstellung, mit einer Tasse Tee,
einer Kerze auf dem Tisch und einem guten Buch eingemummelt, auf der Couch
zu sitzen, wenn es draußen regnet und stürmt, ist ja auch gar nicht so
schrecklich, oder?
Nähere Information über mich und meine Arbeit auf der
Web-Seite:
www.naturheilpraxis-prill.de
oder gerne auch telefonisch unter: 06147/ 502020
Heilpraktikerin
Helga Prill
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